Mircrosoft-Gewinnknick: Schwacher Windows-Absatz

Das neue Windows 8 fährt nicht schnell genug hoch: Ein schwacher Marktstart des neuen Betriebssystems hat den Gewinn von Microsoft im Weihnachtsquartal gedrückt. Anders als zu Microsofts Glanzzeit in den 1990er-Jahren erwies sich das Programm nicht als der alles überstrahlende Absatzschlager. Windows 8 verkaufte sich seit der Markteinführung Ende Oktober 60 Millionen Mal - ein solider, aber nicht spektakulärer Start.

Bereits die PC-Hersteller und der Chipriese Intel hatten geklagt, das System habe im Weihnachtsgeschäft nicht wie seine Vorgänger den Absatz angekurbelt. Die Verkaufszahlen von herkömmlichen PCs gehen zurück. Vor allem Verbraucher greifen verstärkt zu Tablet-Computern. Auf die Flachcomputer mit Fingersteuerung ist Windows 8 zwar explizit zugeschnitten, der Markt für deren Systeme wird aber von Apple und Google dominiert. Aus den Absatzzahlen seines eigenen Tablet-Modells "Surface" macht der Microsoft ein Geheimnis.

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