Nachhaltiges Bauen ist längst mehr als Klimaschutz. Der Wiener Premiumbauträger Glorit zeigt in seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht, wie verantwortungsvolle Bauweise ökologische, wirtschaftliche und soziale Stabilität schafft – und damit Zukunft sichert.
Bereits im Juni präsentierte der Wiener Premiumbauträger Glorit seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht. Die zentrale Botschaft: Nachhaltiges Bauen ist ein entscheidender Hebel, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Steigende Energiepreise, Ressourcenknappheit und die Folgen des Klimawandels verlangen nach langfristigen Lösungen.
Glorit GF Patrick Kloihofer
„Eine verantwortungsvolle Bauweise schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch Bauherren, Bewohnern und die gesamte Branche“, betont Glorit-Geschäftsführer Patrick Kloihofer. Für das Unternehmen ist Nachhaltigkeit kein Zusatz, sondern eine Investition in Stabilität – ökologisch wie ökonomisch.
Regionale Wertschöpfung und langlebige Qualität
Nachhaltigkeit beginnt bei Glorit bereits in der Planung und Produktion. Die Holzriegelbauteile der Häuser werden im firmeneigenen Werk in Groß-Enzersdorf vorgefertigt. Das verkürzt Bauzeiten, reduziert Abfälle und sichert eine gleichbleibend hohe Qualität.
Rund 90 Prozent der Wertschöpfung entstehen gemeinsam mit regionalen Partnerbetrieben im Umkreis von 40 Kilometern. Das stärkt die lokale Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und senkt Transportemissionen deutlich. Auch beim Grundstücksankauf setzt Glorit auf Verantwortung: Bestehende Gebäude werden rückgebaut, Flächen effizient nachverdichtet und – wo sinnvoll – in die Höhe gebaut. So entsteht neuer Wohnraum, ohne zusätzliche Grünflächen zu versiegeln.
Energieeffizienz trifft Wohnkomfort
Alle Neubauten von Glorit werden als Niedrigenergiehäuser realisiert. Zum Einsatz kommen moderne Heiz- und Kühlsysteme: Luft-Wärmepumpen im Hausbau sowie Erdwärme mit Tiefenbohrung und thermischer Bauteilaktivierung im mehrgeschossigen Wohnbau. Die integrierte Deckenkühlung sorgt an heißen Sommertagen für angenehmes Raumklima bei minimalem Energieeinsatz.
Photovoltaikanlagen decken bis zu 50 Prozent des Eigenstrombedarfs. Hochwertige Steinwolldämmung sowie Holz-Aluminium-Fenster mit Dreifachverglasung senken die Energiekosten nachhaltig und erhöhen den Wohnkomfort. „Unsere Häuser halten Betriebskosten dauerhaft niedrig und leisten einen Beitrag zur Versorgungssicherheit“, so Kloihofer.
Zukunftssicher durch Transparenz und EU-Konformität
Mit seinem freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht geht Glorit in der Branche voran. Darin legt das Unternehmen 26 Ziele und 44 konkrete Maßnahmen offen – und erfüllt damit bereits heute wesentliche EU-Vorgaben, wonach Neubauten ab 2030 emissionsfrei sein müssen.
Begleitet wurde der Bericht von Klimawissenschaftlerin und susform-Geschäftsführerin Julia Fessler, die insbesondere die Transparenz und Offenheit des Unternehmens als klaren Wettbewerbsvorteil hervorhebt.
Innovation durch Digitalisierung
Nachhaltigkeit dient bei Glorit auch als Innovationstreiber. Die vollständige Umstellung auf digitale 3D-Planung ermöglicht präziseren Materialeinsatz, weniger Fehler und effizientere Prozesse. Künftig sollen digitale Lagerhaltungsprozesse hinzukommen, um Ressourcen noch gezielter zu steuern.
Als nächster Schritt gilt der digitale Produktpass (DPP), mit dem sich die ökologische Wirkung von Baustoffen über ihren gesamten Lebenszyklus nachvollziehen lässt. „Unser Ziel ist ein messbarer Beitrag zu einer nachhaltigeren Bauwirtschaft“, so Kloihofer.
Wirtschaftlich stark – auch in schwierigen ZeitenDass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 2025 steigt der Umsatz von Glorit auf 100 Millionen Euro, die Eigenkapitalbasis liegt bei 62,5 Millionen Euro. Investiert wird weiterhin antizyklisch – etwa in neue Hausbauprojekte in der Klöpferstraße in Wien-Donaustadt oder in Wohnbauprojekte nahe der Alten Donau.„Nachhaltiges Bauen verhindert Krisen – ökologisch, sozial und ökonomisch“, fasst Patrick Kloihofer zusammen. „Wir investieren in Qualität, Verantwortung und Zukunft – und schaffen damit Wohnraum, der Generationen überdauert.“