Obama sieht Wirtschaftspolitik auf richtigem Weg

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US-Präsident Obama sieht ermutigende Zeichen für einen Aufwärtstrend in der Wirtschaft und dafür, dass seine Politik "in die richtige Richtung" weist. Der Rückgang der Arbeitslosenquote im Juli auf 9,4 Prozent im Vergleich zu 9,5 Prozent im Vormonat und andere jüngste Wirtschaftsdaten zeigten, "dass das Schlimmste hinter uns liegen könnte", sagte Obama am Freitag (7.8.). Es gebe aber noch viel zu tun.

Für seine Regierung nahm Obama in Anspruch, das Land vor einem wirtschaftlichen Kollaps bewahrt zu haben: "Wir haben unsere Wirtschaft vor der Katastrophe gerettet", sagte Obama, "wir haben das Finanzsystem vor dem Abgrund bewahrt."

Obama war in den vergangenen Wochen unter Druck geraten, weil das zu Jahresbeginn verabschiedete Konjunkturprogramm in Höhe von 787 Milliarden Dollar zunächst keine durchschlagende Wirkung auf den Arbeitsmarkt gezeigt hatte. Zeitweise wurden bereits Forderungen nach einem weiteren Milliardenpaket laut.

Die Arbeitslosenquote ist im Juli auf 9,4 Prozent zurückgegangen nach 9,5 Prozent im Juni. Es handelt sich um den ersten Rückgang seit April 2008. Zuvor war ein erneuter Anstieg befürchtet worden. Obama wertete die neuen Zahlen zusammen mit anderen jüngsten Wirtschaftsdaten als Zeichen für "Licht am Ende des Tunnels". Die Jobverlust-Rate sei um mehr als die Hälfte niedriger als zur Zeit seines Amtsantritts im Jänner.

Nach Angaben des Arbeitsministeriums gingen seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 insgesamt 6,7 Mio. Arbeitsplätze in den USA verloren. Das sei der größte Arbeitsplatzverlust seit dem Zweiten Weltkrieg.

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