Die Aufträge in der Euro-Industrie blieben im Juli hinter den Erwartungen zurück.

Nur 1,5 Prozent

OECD: BIP-Wachstum geringer

Österreichs BIP soll heuer nur um 1,5 statt um 1,7 Prozent wachsen.

Die OECD ist bei den Wachstumsaussichten ihrer 34 Mitgliedstaaten insgesamt etwas zuversichtlicher. Für Österreich hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aber die Prognose leicht gesenkt. Hierzulande gibt es demnach heuer ein Wachstum von 1,5 Prozent statt den vor einem halben Jahr gesehenen 1,7 Prozent und 2015 von 2,1 Prozent (2,2 Prozent).

Auch die EU-Kommission hatte für Österreich heuer ein Wachstum von 1,5 Prozent gesehen, während von Wifo und IHS mit 1,7 Prozent gerechnet wurde. Auch der IWF sah für die Alpenrepublik zuletzt sowohl für heuer als auch für das kommende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent.

Auch die Arbeitslosigkeit bleibt laut neuester OECD-Prognose höher, als von der Organisation noch vor sechs Monaten erwartet. Nunmehr sieht die OECD für heuer eine Arbeitslosenrate von 5 Prozent (4,7 Prozent) und für 2015 von 4,6 Prozent (4,3 Prozent).

Bei der Inflation rechnet die OECD für Österreich heuer mit einer Rate von 1,4 Prozent gefolgt von 1,6 Prozent im kommenden Jahr.

Die Nettoneuverschuldung prognostiziert die Organisation heuer mit 2,8 Prozent und 2015 mit 1,3 Prozent. Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) sah zuletzt eine Neuverschuldung von 2,7 Prozent für 2014.