US-Öl leicht billiger, OPEC-Öl teurer

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Der Ölpreis hat am frühen Freitagnachmittag (17. Juli) etwas leichter gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August 61,59 Dollar und damit 0,69 Prozent weniger als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 63,37 Dollar gehandelt. Das waren 0,60 Prozent weniger als am Vortag.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Donnerstag auf 62,54 Dollar pro Barrel gestiegen. Einen Tag zuvor hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 61,73 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

Die Ölpreise haben vor dem Hintergrund eines gestiegenen US-Dollars etwas nachgegeben. In Reaktion auf die Bombenanschlag in Jakarta hätten die Investoren in den "sicheren" Dollar und Yen umgeschichtet, so Marktbeobachter.

Einem Marktteilnehmer zufolge habe sich trotz der jüngsten Gewinne fundamental an den Ölmärkten nichts geändert. Die Nachfrage nach Ölprodukten sei weiterhin sehr schwach. Angesichts eines gesunkenen Flug- und Schifffahrtsverkehrs sind die US-Lagerbestände von Treibstoffen weiter gestiegen, gaben die US-Behörden bekannt.

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