LKH ist gerüstet

"Neue Grippe": Quarantänestation im Salzburger LKH

Im Salzburger Landeskrankenhaus ist eine eigene Quarantänestation für die "Neue Grippe"-Fälle (auch "Schweinegrippe") eingerichtet worden. Auf einer streng kontrollierten Etage der I. Medizin-Abteilung wurden neun Patienten aufgenommen, bei zwei Personen (einer Fremdenführerin und ihrem Freund) wurde die "neue Grippe" bestätigt, bei sieben weiteren besteht der entsprechende Verdacht. Eine erwartete Reisegruppe aus den USA ist bis Dienstagvormittag noch nicht eingetroffen, erklärte Pressesprecherin Mick Weinberger.

24 Betten sollen für Verdachtsfälle bereitgestellt werden, sagte der leitende Immunologe Richard Greil. Das Landeskrankenhaus müsse auf jeden Fall gerüstet sein, unabhängig davon wie schwer die möglichen Patienten erkrankt sind, denn die Schweinegrippe sei immerhin meldepflichtig. Wie lange die Spitäler auch leichter erkrankte Grippepatienten im Verdachtsfall noch automatisch aufnehmen, ist unklar. Denn, so heißt es, es gebe nicht nur in Salzburg eine Kapazitätsgrenze. Außerdem sei die Krankheit gut behandelbar, so die Ärzte.