Österreicher rechnen noch in Schilling

Nach 12 Jahren

Österreicher rechnen noch in Schilling

Vor allem bei größeren Einkäufen wird noch immer umgerechnet.

Nur knapp 40 Prozent der Österreicher haben sich rund zwölf Jahre nach seiner Einführung als Zahlungsmittel voll und ganz auf den Euro umgestellt. 60 Prozent rechnen nach wie vor ab und zu bzw. etwas häufiger in Schilling um. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor, deren Ergebnisse am Mittwoch veröffentlicht worden sind.

market hat vergangenen Mittwoch und Donnerstag 446 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählte Personen online befragt. Dabei erklärten 37 Prozent, sich total auf den Euro umgestellt zu haben. 48 Prozent rechnen noch hin und wieder um, zwölf Prozent etwas öfter. 71 Prozent der Unter-30-Jährigen haben keinerlei Scheu mehr vor der Verwendung der Gemeinschaftswährung, bei der Generation 50 plus sind es nur 20 Prozent. Auch Höhergebildeten fällt der Zugang zum Euro leichter.

65 Prozent rechnen bei größeren Einkäufen um, 32 Prozent bei täglichen Besorgungen. 46 Prozent tun das im Fall von kostspieligen Anschaffungen wie Auto oder Haus, 41 Prozent bei Freizeitausgaben.