Ottakringer: Leichte Gewinnrückgänge im Halbjahr

Ottakringer: Leichte Gewinnrückgänge im Halbjahr

Die Ottakringer Brauerei hat im ersten Halbjahr ihren Bier-Ausstoß in Österreich um 5 Prozent auf 4,099 Mio. Hektoliter reduziert. Besonders drastisch war der Einbruch im ersten Quartal mit minus 10,1 Prozent.

Im zweiten Quartal betrug der Rückgang 0,9 Prozent. In Summe verkaufte Ottakringer 368.000 Hektoliter Getränke und erzielte damit einen Umsatz von 35,66 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung des Umsatzes um rund 4 Prozent bei einem mengenmäßigen Wachstum von 0,3 Prozent.

Diese Umsatzsteigerung resultiere einerseits aus der Preiserhöhung sowie einer Verschiebung innerhalb des Sortiments Richtung höherpreisige Produkte.

Zusätzlich zum Getränkeverkauf erwirtschaftete Ottakringer aus Vermietung und Verpachtung einen Umsatz von 1,23 Mio. Euro (1. Halbjahr 2008: 1,18 Mio. Euro) und im Dienstleistungsbereich (etwa der Lohnabfüllung) einen Umsatz von 3,40 Mio. Euro (nach 3,40 Mio. Euro).

Das EBIT liegt im Halbjahr bei 1,71 Mio. Euro (1. Halbjahr 2008: 1,75 Mio. Euro, -2,3 Prozent), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2,01 Mio. Euro (2,17 Mio. Euro, -7,4 Prozent), wobei das Vorjahresergebnis durch Sondereffekte in Höhe von insgesamt 0,6 Mio. Euro positiv beeinflusst war. Um Sondereffekte bereinigt konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 0,44 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Cash Flow aus dem Ergebnis betrug 5,27 Mio. Euro (1-6 2008: 3,64 Mio. Euro). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im ersten Halbjahr betrugen 4,16 Mio. Euro (1-6 2008: 2,59 Mio. Euro) und betreffen im Wesentlichen Investitionen in den Markt (Belieferungsrechte und Kundenausstattungen) sowie Investitionen zur Reduktion des Energieverbrauchs und Modernisierung der Produktionsanlagen (Anschaffung eines neuen Traypackers).

Für das Gesamtjahr 2009 geht das Ottakringer-Management davon aus, dass sich der Umsatz trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen positiv entwickeln wird. Das um Sondereffekte (wie Immobilienverkäufe, Verschmelzung mit der Vöslauer Mineralwasser AG und Kosten der Umstrukturierung) bereinigte Ergebnis des gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werde leicht über dem Vorjahresniveau liegen.