Polens Bankensektor verdiente 52 Prozent mehr im 1. Quartal

Die polnischen Banken haben im 1. Quartal 2011 ihren Nettogewinn gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 52,1 Prozent steigern können, teilte die Finanzaufsichtsbehörde KNF mit. Der Nettogewinn des Bankensektors lag bei 3,76 Mrd. Zloty (959 Mio. Euro). Als Hauptgrund für die Steigerung wurde genannt, dass die Abschreibungen der faulen Kredite um 34,8 Prozent niedriger ausfielen als im 1. Quartal 2010.

Die großen Banken in Polen legten dabei vergleichsweise weniger zu. Die von der Bilanzsumme her führende PKO BP steigerte ihren Gewinn um 20 Prozent auf 871 Mio. Zloty. Analysten zeigten sich enttäuscht. "Das Ergebnis ist unter den Erwartungen, schuld daran sind vor allem die Einnahmen aus Gebühren und Provisionen", erklärte Tomasz Bursa von der Investmentfonds-Gesellschaft Ipopema Securities der Zeitung "Gazeta Wyborcza". Die zweitgrößte Bank Pekao verdiente mit 648 Mio. Zloty 8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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