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Aber stabiler Umsatz

Post erlebt Einbruch im Filialnetz

Kritiker der Postämterschließungen sehen sich durch Einbruch bestätigt.

Die börsenotierte teilstaatliche Österreichische Post AG hat im ersten Halbjahr 2010 Umsatz und Ergebnis nahezu stabil gehalten, zugleich aber einen Einbruch beim Filialgeschäft erlitten. Der Umsatz lag mit 1,150 Mrd. Euro um 0,5 Prozent unter dem Vorjahr, das Betriebsergebnis (Ebit) betrug 74,5 Mio. Euro, da bedeutet ein Minus von 1,1 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) gab um 1,4 Prozent auf 124,8 Mio. Euro nach. Deutlichere Rückgänge gab es beim Periodenergebnis (minus 3,8 Prozent) und beim Ergebnis je Aktie (minus 3,8 Prozent).

Wasser auf den Mühlen der Kritiker der Postämterschließungen ist der Einbruch im Umsatz der Division Filialnetz. Hier wurde ein Minus von 16 Prozent eingefahren, was einen Rückgang um 15,2 Mio. Euro auf 80 Mio. Euro Umsatz bedeutet. Das massive Minus des Filialumsatzes setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Konzernweit gab es im zweiten Quartal 2010 hingegen ein leichtes Umsatzplus auf 564,5 Mio. Euro. Das Ebit legte ebenfalls leicht auf 29,2 Mio. Euro zu, das Ergebnis pro Aktie sank allerdings von 0,33 auf 0,31 Euro.

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