Praktiker: Geschäft brach im dritten Quartal ein

Der Streit um die Zukunft von Praktiker hat die Geschäfte des angeschlagenen deutschen Baumarktkonzerns im dritten Quartal belastet. Der Umsatz ging um mehr als 10 Prozent zurück auf 758 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsverlust stieg von 10,1 auf 17,3 Mio. Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Umsatzrückang lediglich auf 765 Mio. Euro und eine Ausweitung des Betriebsverlusts auf 12,7 Mio. Euro erwartet.

"Vor dem Hintergrund der bis zum Quartalsende ungewissen Zukunftsperspektive des Konzerns sind vor allem im Deutschlandgeschäft Unsicherheiten entstanden, die zulasten von Umsatz und Ergebnis gingen", erklärte Praktiker. Der Konzern hatte sich mit Großaktionären und Kreditgebern erst vor Kurzem nach langem Ringen auf wesentliche Teile einer überlebenswichtigen Finanzierung geeinigt.

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