Preise in Deutschland steigen weiter vergleichsweise stark

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen weiterhin vergleichsweise stark. Im März lagen sie 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Auch im Februar war die Inflationsrate bereits bei 2,1 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Februar stiegen die Preise im März um 0,5 Prozent.

Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Berechnungen von Ende März. Ein höherer Wert für die Inflationsrate war zuletzt im Oktober 2008 verzeichnet worden: Damals stiegen die Preise kurz vor der Wirtschaftskrise noch kräftig um 2,4 Prozent. Hauptursache für die nun wieder deutlich steigenden Preise ist laut Statistik wie schon in den vergangenen Monaten die deutlich teurere Energie. Sie kostete um 10,5 Prozent mehr als noch im März 2010. Besonders hoch war der Anstieg beim leichten Heizöl (plus 32,8 Prozent) sowie bei Benzin und Diesel (plus 11,2 Prozent).

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