SBO 2012 wieder mit kräftiger Gewinnsteigerung

Der börsenotierte Ölfeldausrüster Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) weist für 2012 wieder sprudelnde Gewinne aus. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich gegenüber dem Jahr davor um 33,3 Prozent auf 120,3 Mio. Euro, die Marge verbesserte sich von 22,1 auf 23,5 Prozent. Das Jahresergebnis nach Steuern ist um 42,7 Prozent auf 76,2 Mio. Euro gestiegen.

Der Konzernumsatz kletterte um 25,3 Prozent auf 512,1 Mio. Euro. Die Dividende soll von zuletzt 1,20 auf 1,50 Euro je Aktie angehoben werden. "SBO hat 2012 vom Wachstum der Oilfield-Service-Industrie bestmöglich profitiert", erklärte SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann. Der Auftragseingang lag im Vorjahr bei 471,4 Mio. Euro - nach 460,5 Mio. Euro 2011. Der Personalstand wurde den Angaben zufolge von 1.459 auf 1.591 Mitarbeiter aufgestockt.

"Vor allem die Nachfrage nach technologisch hochwertigen Ausrüstungsgütern für komplexe Anwendungen - dem Kerngeschäft der SBO - stieg deutlich an", erklärte SBO-Vorstandschef Gerald Grohmann. Die neu entdeckten Öl- und Gasvorkommen lägen in immer tieferen und komplexeren Gesteinsformationen. Der technologische Aufwand zur Erschließung dieser Vorkommen werde immer größer.

Der weltweite Energieverbrauch soll weiter steigen - der Nachfrageanstieg komme 2013 weiterhin aus den Emerging Markets.