Syngenta sieht kein Abflauen des Agrarbooms

Der Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta rechnet auch für die kommenden Jahre nicht mit einem Abflauen des Agrarbooms. Die Syngenta-Umsätze bei wichtigen Nutzpflanzen wie Getreide, Mais, Ölsaaten, Reis, Soja, Zuckerrohr und Gemüse dürften sich in den kommenden Jahren von derzeit 8,4 Mrd. Dollar (5,90 Mrd. Euro) auf über 17 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln, hieß es.

Innovationen sowie das seit diesem Jahr integrierte Geschäftsmodell - das die Pflanzenschutz- und Saatgutsparten enger zusammen führen soll - würden dem Bayer-Konkurrenten helfen, schneller als der globale Markt zu wachsen und "ausgezeichnete Dividenden" an die Aktionäre auszuschütten, hieß es. Trotz ungünstiger Wetterbedingungen seien die Umsätze im zweiten Quartal robust ausgefallen, teilte der Konzern weiter mit. Im ersten Quartal hatte Syngenta die Umsätze bereits um 14 Prozent gesteigert und Anzeichen von Wachstum für die beginnende Anbausaison auf der südlichen Halbkugel gesehen.