US-Aufsicht hat Bedenken bei Milliarden-Verkauf von T-Mobile USA

AT&T hat bei der geplanten 39 Mrd. Dollar schweren Übernahme von T-Mobile USA einen erneuten Rückschlag erlitten. Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC äußerte Bedenken gegen den Deal und ordnete eine strengere Prüfung an.

Bisherige Ergebnisse zeigten, dass die Übernahme zu einem erheblichen Abbau von Wettbewerb und Arbeitsplätzen in den USA führen würde, schrieb FCC-Chef Julius Genachowski an die Kommissare seiner Behörde. Sie müssen einer eingehenden Prüfung mit Anhörung der Unternehmen zustimmen. Die FCC bezweifelte zudem, dass AT&T den neuen Mobilfunkstandard 4G nach der Übernahme von T-Mobile USA schneller ausbauen würde. Der US-Konzern bezeichnete die Einschätzung der FCC als enttäuschend und kündigte die Prüfung aller Optionen an. Das US-Justizministerium hat gegen den Deal wegen kartellrechtlicher Bedenken bereits geklagt. Der Prozessbeginn zwischen den beiden Konzernen und der Behörde ist für den 13. Februar angesetzt. Die Telekom hatte im März angekündigt, dass sie T-Mobile USA an AT&T verkaufen will.

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