Rückzug beim Erwerb von Verteilnetzen

Verbund verlässt Bieterverfahren in der Türkei

Der österreichische Stromkonzern Verbund bietet nicht mehr um vier Kraftwerke in der Türkei mit, teilte Bloomberg am Freitag (12. Februar) mit. Verblieben sind unter anderem die türkischen Firmen Ayen Enerji AS, Calik Group und Park Holding. Insgesamt wurden 28 Angebote gelegt. In einer ersten Reaktion betonte der Verbund, dass es bei dem Rückzug um den Erwerb von Verteilernetzen gehe, nicht um Kraftwerke.

Die Expansionspläne im Kraftwerkssektor blieben weiterhin aufrecht, hieß es zur APA. Der Verbund und die türkische Sabanci Holding hatten noch zu Jahresbeginn 2010 gemeint , sie sehen sich über ihr 50:50-Joint-Venture Enerjisa Enerji Uretim auf gutem Weg, ihre Stromkapazität von derzeit 455 Megawatt auf 5.000 Megawatt (MW) bis 2015 in der Türkei auszubauen.