Betriebsrat schließt Protestmaßnahmen nicht aus

Verhandlungen zu Tyrolean-Jobabbau am Donnerstag

Bei Tyrolean beginnen am Donnerstag Gespräche von Betriebsrat und Management, bei denen es um die Effekte der vom AUA-Konzern bekannt gegebenen Flottenstraffungen geht - und in der Folge um den damit verbundenen Jobabbau. Bord-Betriebsratschef Martin Gärtner hofft auf sozialverträgliche Lösungen, und er will Kündigungen vermeiden.

"Wenn es schiefgeht", schließe er Protestmaßnahmen nicht aus. "Momentan sitzen wir aber am Verhandlungstisch", sagte er zur APA.

Detailliertere Erläuterungen erwartet man sich beim Flugpersonal bei Tyrolean (Austrian Arrows) auch zu den weiteren Stillegungen von Maschinen. Insgesamt gehe es nämlich um 23 betroffene Flugzeuge, sagte Gärtner. Drei davon seien bereits stillgelegt, jetzt gehe es um 14 weitere sowie voraussichtlich acht, die ersetzt werden sollen. Im Laufe der Woche, spätestens nächste Woche, erwartet er erste Ergebnisse.