Skandal-Video um Runtastic-Millionär

Après-Ski-Skandal: 137.000 Euro Coronahilfe für Wirt

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Das Lokal, in dem Florian Gschwandtner feierte, kassierte Covid-Staatshilfen. 

Kitzbühel. Konkret hat der Betreiber der Pavillon-Bar am Fuße des Hahnenkamms 2021 satte 137.000 Euro an Corona-Hilfen erhalten. Das geht aus der EU-Beihilfentransparenzdatenbank hervor, in der Hilfen über 100.000 Euro veröffentlicht werden müssen: „Sie werden verstehen, wegen der laufenden Verfahren will ich dazu nichts sagen“, meinte der Wirt zu ÖSTERREICH. Er stehe mit den Behörden in Kontakt.
„Corona-Party“. Florian Gschwandtner (38), Runtastic-Gründer, der seine Fitness-App für 220 Millionen Euro an Adidas verkaufte, war mit von der Partie, als in der Bar wild gefeiert wurde – trotz Après-Ski-Verbots. Ein Video davon stellte er sogar online und löschte es später wieder. Zu sehen war eine wilde Party ohne Masken und Distanz.


Ärger. „Das Video ist ein Schlag ins Gesicht für alle Gastronomen, die sich an die Gesetze und Verordnungen halten“, ärgert sich etwa Wirte-Spartenobmann Mario Pulker über das maskenlose Treiben in der Bar. Laut Pulker können die Corona-Hilfen jedoch nicht rückwirkend für vergangene Lockdowns zurückgefordert werden. Betriebe, die gegen die strengen Auflagen verstoßen, drohen nur die laufenden Zahlungen für den jeweiligen Monat zu verlieren. 

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