Zwei Monate nach dem Song Contest steht Wien der nächste Großevent ins Haus. Mit "Mission: Impossible - Rogue Nation" findet am Donnerstag erstmals eine Weltpremiere dieser Größenordnung in der Bundeshauptstadt statt. Damit es nicht das letzte Mal ist, wird hinter den Kulissen immenser Aufwand betrieben. "Da wird geklotzt, und zwar richtig", sagt Peter Hosek.

Auch Staatsoper betroffen

24 Fälle: Kultur-Cluster nach Corona-Alarm in Wiener Theater

Ein Cluster bei einem kleinen Theater hat sogar auf die Staatsoper Auswirkungen.

Cluster in der Kultur-Szene: Eine Vorstellung der Lustigen Witwe des Lehrgangs Klassische Operette der Musik und Kunst Privatuni der Stadt Wien am Theater in der Gumpendorfer Straße (TAG) endete mit 24 Coronafällen.

Das TAG wurde laut Sprecher Bernhard Mayer-Rohonczy am 6. September über einen positiven Coronatest informiert, „es wurden sofort alle wei­teren Vorstellungen gestoppt“. Alle Veranstaltungen der Uni sind bis Ende September ­abgesagt. Doch sogar die weltbekannte Staatsoper ist jetzt betroffen. Zwei Umbesetzungen mussten bei 
L’elisir d’amore vorgenommen werden. Grund: Im Publikum im TAG saß ein Mitglied des Opernstudios der Staatsoper. Noch bevor die Frau informiert wurde, gab sie das Virus auch in der Staatsoper bei einer Probe weiter.

"Unsere Kollegin wurde zu spät verständigt"

Staatsoperndirektor Bogdan Roscic: „Besucher berichten von Tanz­szenen im Zuschauerraum, also einer Vermischung zwischen Bühne und öffentlichem Bereich, die eigentlich undenkbar sein sollte. Falls diese Berichte wahr sind, handelt es sich um eine schockierende Verantwortungslosigkeit. Auch unsere Kollegin, die nur als Publikumsmitglied mit Maske anwesend war, wurde zu spät verständigt, um sie sofort zu isolieren.“

Ferdinand Urbach, kaufmännischer Leiter des TAG verteidigt sein Haus: Das war eine eingemietete Veranstaltung, sein Präventionskonzept sei streng.

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