Intensivmedizinerin: 'Zuerst geht uns das Personal aus' | Corona

41 Tote an einem Tag

7.416 Fälle! Kritische Marke für Spitäler erreicht

Trotz des teilweisen Shutdowns steigen die Infektionszahlen weiter kräftig.

Am Donnerstag wurden 7.416 SARS-CoV-2-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden in Österreich gemeldet. Ein neuer Rekord, nachdem am Mittwoch bereits über 6.000 neue Fälle verzeichnet wurden. Das Innenministerium gibt zudem an, dass aktuell 2.737 Personen aufgrund des Coronvirus in krankenhäuslicher Behandlung sind, davon 407 auf Intensivstationen. Erstmals wurde auch die 50.000er-Marke 
bei den aktiv Infizierten geknackt. Besonders bedrohlich: Österreich verzeichnet bei den Neuinfektionen schon einen Wochenschnitt von 6.000 Fällen täglich.

Ab 6.000 Fällen droht Überlastung der Spitäler

Am Limit. Bleibt die Zahl der Neuinfektionen bei über 6.000 Fällen täglich, gelangen die Krankenhäuser gegen Ende nächster Woche an ihre Belastungsgrenze. Vor dieser Schwelle hat die Bundesregierung ja gewarnt. Gestern wurde sie um über 1.400 Fälle übertroffen. Falls die Zahl der Neuinfektionen nicht abnehmen sollte, rückt auch das Schreckensszenario der Triage in den Bereich des Möglichen: „Die Möglichkeit ist realistisch, dass Ärzte auswählen müssen, welche Patienten sie behandeln und welche Patienten sie nicht mehr aufnehmen können“, sagt ein Arzt zu ÖSTERREICH.

Warnungen vor einer drohenden Personalknappheit werden bereits laut. Von den Infizierten müssen circa 5 % ins Spital und 1 bis 2 % auf die Intensivstation. Exponentiell wachsen die Zahl der Spitalspatienten und leider auch die Zahl der am Coronavirus Verstorbenen: Gestern wur­den insgesamt 41 Todesfälle gemeldet.



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