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Corona-Krise

AMS-Geld: Lange Schlangen vor den Banken

Über eine halbe Million Menschen sind derzeit arbeitslos gemeldet - ein Rekordwert - und diese brauchen jetzt dringend Geld. In Wien-Favoriten mussten die Menschen sogar vor den Banken anstehen.

Das gab es seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Im Zuge der Corona-Krise und dem Shutdown gibt es über eine halbe Million Arbeitslose in Österreich. Innerhalb kurzer Zeit verloren fast 200.000 Menschen ihren Job und stürmten die AMS-Stellen.

Zuwachs der Arbeitslosigkeit von 65,7 Prozent

Laut AMS sah man für März 2020 einen Zuwachs an Anträgen auf Arbeitslosigkeit von 65,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Derzeit zählt man in Österreich 504.345 (+199.934) arbeitslose Personen bzw. 562.522 (+193.543) arbeitslose Personen und AMS-Schulungsteilnehmer.

Arbeiter, Angestellte, Unternehmer und Selbstständige kämpfen um ihr finanzielles Überleben. Zwar versucht die Regierung in Form von Hilfspaketen, wie dem Härtefallfonds oder Kreditstundungen, den Schaden zu begrenzen, doch die Menschen brauchen Cash. Gerade jetzt geht es um jeden Cent. Kein Wunder, dass hier der Gang zur Bank der nächste Weg ist. Wie akut die Situation derzeit für Tausende ist, zeigen Bilder aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk.

Hier bildeten sich am Mittwoch vor den Bankfilialen lange Schlangen. Menschen brauchen dringend Kredite oder müssen ihre laufenden stunden. Besonders in Favoriten sind viele von der Arbeitslosigkeit betroffen. Allein hier sind 20.000 Menschen ohne Job. Das ist fast doppelt so viel wie in den restlichen Wiener Bezirken.

Hoffnung gibt für viele der Plan der Wiedereröffnung der Geschäfte. Ab 14. April dürfen kleinere Geschäfte unter den vorgeschriebenen Hygienebestimmungen wiedereröffnen. Mit Anfang Mai sollen dann schrittweise auch die anderen folgen. Bis dahin müssen die Menschen aber weiterhin ihre Rechnungen zahlen und der oft beschwerliche Gang zu Bank bleibt dem ein oder anderen leider weiterhin nicht erspart...

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