Minister bremst Öffnungen

Anschober im Visier der Bundesländer

Anschober im Visier der Bundesländer
© APA/HELMUT FOHRINGER
Warum Anschober jetzt vor "8.000 Fällen am Tag" warnt. Welche Länder das stört.
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Seine Vertrauten sagen, es sei der "Job des Gesundheitsministers den Schutz der Gesundheit sicherzustellen", daher könne er derzeit keine Öffnungen zulassen. Tatsächlich nehmen genau diese Position naturgemäß sämtliche Gesundheitsminister verschiedenster Staaten ein. Anschober hat in diesem Punkt freilich aus der zweiten Welle gelernt. Damals war er nicht rechtzeitig für Verschärfungen. Und die Welle fiel bekanntlich heftig aus. In den Bundesländern ist man freilich nicht gewohnt, dass er ein Veto einlegt.

Länder wollten rascher öffnen trotz 3. Welle

Unterschiede. Dabei agieren die Landeshauptleute durchaus unterschiedlich. Oberösterreichs Stelzer -er befindet sich in einem Wahljahr wollte rascher und umfassender öffnen als etwa Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Er setzte sich zwar für eine frühere Öffnung, aber zumindest nur für Outdoor-Lockerungen ein.

Das favorisierte auch Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Diese beiden Bundesländer -sowie auch das Burgenland, das viel öffnen wollte -haben derzeit freilich die stärkste Steigerung bei Neuinfektionen.

Isabelle Daniel

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