Coronavirus

Corona-Mutation

Bisher 71 Fälle der Delta-Variante in Österreich

Die meisten Corona-Fälle sind in Wien und Salzburg gemeldet. 

Wien - Die Delta-Variante wird offenbar auch in Österreich langsam, aber sicher ein immer größeres Thema: Nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sind hierzulande bisher 71 Corona-Fälle der Variante B.1.617.2, der sogenannten Delta-Variante, die zuerst in Indien festgestellt wurde, aufgetreten. Laut AGES handelt es sich dabei um Daten von heute, Dienstag.

Zwölf weitere Varianten

Mit Abstand die meisten Fälle wurden in Wien sequenziert, nämlich 32. Weitere 19 wurden in Salzburg festgestellt, sieben in Tirol, sechs in Niederösterreich, fünf in der Steiermark und je einer in Kärnten und Oberösterreich. Ein Experte hatte am Montag gegenüber der APA von "einer langsam steigenden Zahl an Einzelfällen" gesprochen. Zur Variante B.1.617.2 kamen laut AGES zwölf weitere der Varianten B.1.617.1 und B.1.617.3.

16 Fälle waren der Gamma-Variante 

Die Delta-Variante gilt als deutlich ansteckender als die bisher bekannten Varianten, in England wurden wegen der Ausbreitung Lockerungen verschoben. Auch Frankreich blickt mit Sorge auf die Entwicklung im eigenen Land. In der Kalenderwoche 23 und insgesamt waren weiterhin die weitaus meisten Infektionen der Alpha-Variante B.1.1.7 zuzurechnen, nämlich 902. B.1.617.2 kam in der Woche auf 15 Fälle, die beiden anderen indischen Varianten brachten es auf eine Infektion. 16 Fälle waren der Gamma-Variante (P.1; brasilianische Variante) zuzurechnen. 



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