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Italien fordert Verbot von Skiurlaub

Blümel: "Wenn EU Skigebiete schließt, muss sie für Ausfall zahlen"

Italien will ein europaweites Verbot von Skiurlaub zu Weihnachten - Blümel: "Das bedeutet Kosten von bis zu 2 Milliarden Euro".

Italien möchte mit seinen Nachbarländern über eine vorübergehende Schließung der Skipisten über die Weihnachtsferien diskutieren - erst Ende Jänner sollen die Skigebiete wieder öffnen, wenn die Infektionszahlen sinken und die EU-Länder mit Impfkampagnen beginnen können.

Finanzminister Blümel steht dem Vorschlag Italiens skeptisch gegenüber: "Gerade für Österreich als Tourismusland und insbesondere für den Wintertourismus ist die Corona-Pandemie eine enorme Bedrohung – in jeder Hinsicht. Gesundheitlich aber auch existenziell." Voraussetzung für diese Debatte sei laut Blümel, dass die EU die Kosten für diese Schließungen zahlen würde.

"Wenn die EU tatsächlich vorgibt, dass die Skigebiete geschlossen bleiben müssen, dann bedeutet das Kosten von bis zu 2 Mrd Euro. Wenn die EU das wirklich will, dann muss sie dafür auch bezahlen. Wir haben in Ö für all jene Bereiche, die wir behördlich geschlossen haben, in kürzester Zeit einen Umsatzersatz auf die Beine gestellt", so Blümel.

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