Corona-Drama um Angela (25)

Hilferuf aus Hurghada

Corona-Drama um Angela (25)

''Anscheinend hat man auf mich vergessen, ich bin so verzweifelt'', schreibt die 25-Jährige.

. In einem sehr emotionalen E-Mail an ÖSTERREICH schildert die Niederösterreicherin aus der Buckeligen Welt ihre dramatische Lage. Die junge Frau hat ihren Wohnsitz aus Österreich aus privaten Gründen wohl zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nach Ägypten verlegt – nämlich Anfang März, als die Corona-Krise voll ausbrach. „Ich versuche seit Wochen einen Flug nach Hause zu bekommen, jedoch vergeblich. Ich bin mit den Nerven am Ende.“
 
Die 25-Jährige, die sich nach eigenen Angaben per Mail auch Hilfe suchend an den Bundespräsidenten und den Bundeskanzler wandte, hat kein Visum mehr, „da hier in Hurghada alles geschlossen ist. Mein letztes Geld habe ich für ein Apartment ausgegeben, damit ich nicht auf der Straße schlafen muss. Ich finde keine Ruhe, weil ich rund um die Uhr alles Mögliche versuche, heimzukommen. Ich weiß nicht mehr weiter.“ ÖSTERREICH hat sich der Causa angenommen. Das ­Außenamt versprach prompt, sich um die am Roten Meer Gestrandete zu kümmern.


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