Corona-Explosion
Erster Bezirk knackt 1000er-Inzidenz
Rot ist die unerfreuliche Trendfarbe auf der Corona-Ampel. Die zuständige Kommission hat am Donnerstag wie erwartet nur noch das Burgenland und Wien in den orangen Sektor, der hohes Risiko anzeigt, eingestuft. In den übrigen Bundesländern sowie im Gesamtstaat leuchtet die Ampel rot. Das heißt, es herrscht sehr hohes Infektionsrisiko.
Corona-Hotspots
Besonders hoch ist das Infektionsgeschehen dabei weiterhin in Melk. Die Inzidenz im niederösterreichischem Bezirk stieg nun sogar über 1.000 – in den letzten 7 Tagen infizierten sich 842 Personen. Aber auch in Lilienfeld, Braunau, Hallein, Salzburg-Umgebung und Gmunden explodieren die Zahlen weiter.
| Melk | 1.076 |
| Lilienfeld | 777 |
| Braunau | 675 |
| Hallein | 666 |
| Salzburg-Umgebung | 616 |
| Gmunden | 606 |
| Scheibbs | 599 |
| Amstetten | 582 |
| Freistadt | 525 |
| Reutte | 502 |
Ausreisekontrollen bereits in sechs Bezirken
Allein in Niederösterreich gibt es ab heute bereits vier Bezirke mit Ausreisekontrollen. Etwa 260.000 Menschen leben in diesen Hochrisikogebieten. Nach Melk und Scheibbs (hier wurde bereits seit vergangenen Samstag kontrolliert) kamen jetzt auch Lilienfeld und Amstetten dazu. Um die jeweiligen Regionen verlassen zu dürfen, sind 3G-Nachweise erforderlich. Diesbezüglich vorgesehen sind wie schon bisher stichprobenartige Kontrollen.
Auch in Oberösterreich hat sich die Corona-Situation weiter zugespitzt. In dem Bundesland mit der niedrigsten Impfquote und führenden Werten bei Neuinfektionen sind nach dem Bezirk Braunau auch Ausreisekontrollen aus dem Bezirk Freistadt nötig geworden. Wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen -sie sind im vierstelligen Bereich -hat Oberösterreich die FFP2-Maskenpflicht auf den gesamten Handel für Kunden und Kundinnen ausgedehnt.
Salzburg. Ausreisekontrollen gibt es auch in den Salzburger Gemeinden St. Koloman, Adnet und Annaberg-Lungötz.
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