Coronavirus

Corona-Party in Hamburger Shisha-Keller aufgelöst

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18 Personen feierten trotz Corona-Verordnung im Keller einer Hamburger Shisha-Bar. Wegen der fehlenden Lüftung seien sie laut Feuerwehr nur knapp einer Vergiftung entronnen.

Wie die deutsche "Bild" berichtete, wurde in der Nacht auf Freitag eine Shisha-Bar in Hamburg-Wandsbek von der Polizei gestürmt. 18 Personen feierten offenbar trotz Corona-Verordnung im Keller der Bar. Ein anonymer Hinweis brachte die Polizei auf die Spur.

Als die Beamten vor Ort ankamen, trafen sie auf den Barbetreiber und seine beiden Söhne. Zusätzlich hatten sie 15 Gäste eingeladen. Wie auch im restlichen Deutschland müssen in Hamburg Bars und Restaurants wegen Corona geschlossen bleiben. Die Bar wurde nach dem Einsatz dicht gemacht. Auf alle 18 Personen wartet jetzt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Nur knapp Vergiftung entgangen

Der Barbetreiber verstand die ganze Aufregung nicht. Er habe überall Schilder angebracht, die auf die Maskenpflicht und das Abstandhalten aufmerksam machen würden. Als später die Feuerwehr hinzukam, stellte sie erschreckend fest: Wegen der fehlenden Lüftung seien die Partygäste nur knapp einer Kohlenmonoxid-Vergiftung entgangen. „Der Wert war knapp an der Grenze zur Gesundheitsgefährdung“, so eine Feuerwehrsprecherin.

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