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Coronavirus: Das sind die neuen Brennpunkte

Diese Länder melden derzeit die meisten Neuinfektionen.

Weltweit sind seit dem Beginn der Corona-Pandemie mehr als 425.000 Menschen an der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP vom Samstag ergab, wurden rund um den Globus mehr als 7,6 Millionen Infektionsfälle nachgewiesen.
 
Mit mehr als 186.000 Todes- und 2,3 Millionen Infektionsfällen führt Europa die Statistik zwar weiter an. Jedoch entwickelt sich Lateinamerika zunehmend zum Brennpunkt der Pandemie. Dort wurden bereits mehr als 1,5 Millionen Infektionen nachgewiesen, 76.343 Menschen starben.
 
Das Land mit den meisten registrierten Todesfällen durch Covid-19 bleiben die USA mit 114.643 Toten. Brasilien überholte am Freitag Großbritannien bei der Zahl der Todesfälle und ist mit mehr als 41.8000 Toten das nunmehr am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Land. Großbritannien steht mit 41.481 Todesfällen an dritter Stelle vor Italien und Frankreich.
 

Die meisten Neuinfektionen

Die meisten Neuinfektionen gibt es weiterhin in den USA.  Dahinter folgen Brasilien, Indien und Russland.
 
© worldometers
Coronavirus: Das sind die neuen Brennpunkte
 
In Indien sind 11.458 Neuinfektionen registriert worden - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Insgesamt hätten sich mehr als 300.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, teilt das Gesundheitsministerium mit. 8.884 Menschen starben bisher mit oder am Virus. Weltweit verzeichnet Indien die vierthöchsten Infektionszahlen. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat Maharashtra im Westen mit über 100.000 Infizierten. Im ganzen Land gelten 147.000 Menschen als genesen.
 
Starke Zuwächse gibt es aber auch Lateinamerika. In Peru haben sich offiziell rund 215.000 Menschen infiziert, in Chile etwa 154 000. Mexiko meldet rund 134.000 Infektionen und fast 16.000 Todesfälle. In Argentinien hingegen ist die Lage mit gut 27.000 Infektionen und 765 Todesfällen noch weitgehend unter Kontrolle. Mancherorts wird allerdings äußerst wenig getestet, so dass die tatsächlichen Infektionszahlen viel höher liegen dürften.