Deutsche Pflegerin starb nach Impfung mit AstraZeneca

oe24 liegen Details vor

Der komplette Bericht der Impf-Nebenwirkungen

55 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu Impfung – Meiste Nebenwirkungen nach AstraZeneca-Impfung gemeldet.

Das Bundesamt für Sicherheit und Gesundheitswesen (BASG) hat einen aktuellen Bericht über alle in Österreich gemeldeten Nebenwirkungen zur Corona-Impfung veröffentlicht. Der Bericht liegt oe24 vor. Demnach gab es im Zeitraum von 27.12.2020 bis zum 26.3.2021 17.280 Meldungen von vermuteten Nebenwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung. Der Großteil dieser Meldungen betreffe allerdings zu erwartende Impfreaktionen wie Kopfweh, Fieber, Müdigkeit, etc., heißt es in dem Bericht.

Interessant: Junge meldeten deutlich mehr Nebenwirkungen als Alte. Mehr als 10.000 Nebenwirkungs-Meldungen kamen von 18-44-Jährigen. Bei den Über-65-Jährigen waren es hingegen nur 490. Und der überwiegende Teil der Nebenwirkungen wurde von Frauen gemeldet: 70% (!) der Nebenwirkungs-Meldungen kamen von Frauen.

Der BASG-Bericht listet auch detailliert auf, bei welchen Impfstoffen es die meisten Nebenwirkungen in Österreich gibt. Wobei AstraZeneca hier deutlich vorne liegt. Der Großteil der klassischen Nebenwirkungen wie Fieber, Kopfweh oder Schüttelfrost trat nach AstraZeneca-Impfungen auf.

55 Todesfälle in zeitlicher Nähe zur Impfung

Insgesamt wurden in Österreich 55 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu einer Impfung gegen Covid-19 gemeldet (52 BioNTech/Pfizer, 2 Moderna, 1 AstraZeneca). Im Bericht heißt es dazu: „Bei 4 Patientinnen konnte aufgrund des Obduktionsberichts ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen werden. Bei 16 Personen fiel die Bericht über Meldungen vermuteter Nebenwirkungen nach Impfungen zum Schutz vor COVID-19 5 Impfung in die Inkubationszeit einer COVID-19-Erkrankung im Rahmen derer die Patient*innen verstarben. Bei 23 weiteren bestanden schwerwiegende Vorerkrankungen, die vermutlich todesursächlich waren. 12 weitere Fälle (10 BioNTech/Pfizer, 1 Moderna und 1 AstraZeneca) sind noch in Abklärung bzw. konnten keine weiteren Informationen eingeholt werden. Bis dato gibt es keine gesicherten Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung, die Untersuchungen laufen weiter.“

Zu dem Fall jener Krankenschwester aus Zwettl (NÖ), die nach einer AstraZeneca-Impfung verstorben ist, heißt es in dem Bericht: „Beim Todesfall in zeitlicher Nähe zu einer Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca – jener 49-jährigen Patientin, die in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben ist – ist die Abklärung, ob es einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung gibt, noch im Gange. Derzeit laufen alle notwendigen Untersuchungen unter Einbindung der jeweiligen Experten auf Hochtouren, um einen möglichen Zusammenhang vollständig ausschließen zu können.“

Bei 50 weiteren Geimpften wurden lebensbedrohende Nebnwirkungen gemeldet (29 BioNTech/Pfizer, 21 AstraZeneca), bei 184 Patienten war im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung ein Krankenhausaufenthalt notwendig (89 BioNtech/Pfizer, 12 Moderna, 83 AstraZeneca).

Den kompletten BASG-Bericht zu den Impf-Nebenwirkungen lesen Sie HIER.
  



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