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Maßnahmenverschärfung steht bevor

Deutschland will Lockdown bis 20. Dezember verlängern

Deutschland droht eine Verlängerung des Lockdowns bis 20. Dezember - das könnte auch Auswirkungen auf Österreich haben. oe24 liegt die Beschlussvorlage der Bundesländer vor.

Deutschlands Bundesländer fordern eine Verlängerung des Lockdowns über den November hinaus bis zum 20. Dezember - das steht im Maßnahmen-Entwurf, der oe24 vorliegt. Auch die Maßnahmen sollen verschärft werden. Die darin vorgeschlagenen Verschärfungen sollen gar vom 1. Dezember bis zum 17. Jänner gelten.

So sollen sich ab dem 1. Dezember maximal nur noch fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen können, heißt es in der Beschlussvorlage der Bundesländer. Ausnahmen solle es für die Weihnachtsfeiertage geben: Dabei soll eine Obergrenze von fünf oder zehn Personen gelten, ein genauer Wert steht noch nicht fest.
 
"Mit dieser Regelung soll Weihnachten auch in diesem besonderen Jahr als Fest im Kreise von Familie und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein", heißt es in dem Papier. Es werde allerdings empfohlen, "wo immer möglich, sich vor und nach den Feiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu begeben".
 

Maskenpflicht verschärft

Auch die Maskenpflicht soll verschärft werden. "Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen", heißt es in der Beschlussvorlage. "Darüber hinaus ist eine Mund-Nasen-Bedeckung auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, zu tragen."
 
Auch die Schließung der Gastronomie soll bis zum 20. Dezember fixiert werden, sollte die Sieben-Tages-Inzidenz nicht unter 35 fallen. Vorgesehen ist außerdem ein Verbot des Verkaufs, Kaufs und Zündens von Feuerwerk zu Silvester. Für Schulen soll es eine Kombination von Verschärfungen mit gleichzeitiger regionaler Unterscheidung geben. So soll in Regionen mit einer Inzidenz von deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ab der 7. Klasse und Berufsschulen ein Mundschutz vorgeschrieben werden. Schulen ohne Infektionsgeschehen sollten davon aber ausgenommen werden, so steht es im Dokument.
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