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Maske bleibt nur in Wien

Diese Corona-Regeln gelten ab heute

Während Verschärfungen im Gespräch sind, wird ab heute erst einmal gelockert. 

  • 2 G in der Nachtgastronomie, nicht aber bei Zeltfesten. Während ab heute in Discos und Clubs "2 G" gilt (Zutritt nur für Geimpfte und mit max. 72 Stunden altem PCR-Test), bleibt die lockerere 3-G-Regel (geimpft, genesen und irgendein Test) bei feuchtfröhlichen Zeltfesten am Land bestehen.
  • Kapazitätsgrenzen. Zudem wird die Kapazitätsgrenze von 75 %in der Nachtgastronomie aufgehoben. Die Pflicht zur Registrierung der Gäste bleibt hier jedoch.
  • Handel: Masken nur in Wien. Die Masken im Handel (außer Supermärkte, Apotheken etc.), in Museen und Bibliotheken fallen in acht Bundesländern -nur in Wien muss sie weiter getragen werden. Handelsverband-Chef Rainer Will ortet einen Schaden für die Shops.

Video zum Thema: Rainer Will über die Corona-Regeln
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Das sind die verschärften Maßnahmen in Wien

In der Verordnung ist festgehalten, dass in Wien künftig Masken auch in jenen Bereichen verlangt werden, wo der Bund nun einen Entfall der entsprechenden Tragepflicht vorsieht - also etwa im Einzelhandel. Mund-Nasen-Schutz wird dabei ausreichen.

In den betreffenden Räumen ist "eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen", heißt es. Das Tragen einer FFP2-Maske ist nicht ausdrücklich vorgeschrieben. Hier gab es zuletzt auch eine Änderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wo einfache MNS-Masken bereits wieder erlaubt sind.

Zu tragen sind Masken weiterhin in Kundenbereichen von Betriebsstätten (außer körpernahe Dienstleister, Anm.), also etwa in Geschäften. Die Bundesverordnung schreibt dies nur mehr beim Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs vor. Auch Kultureinrichtungen wie Museen, Kunsthallen, Bibliotheken, Archive, Theater, Konzertsäle oder -arenen sind ausdrücklich erwähnt. Für "Einrichtungen zur Religionsausübung" gilt die neue Verordnung ebenfalls. 

Tauziehen um PCR-Tests für Urlauber

Der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat bereits vergangene Woche kein Hehl daraus gemacht, dass er verpf lichtende PCR-Tests für Reisende aus Risikoländern, etwa Spanien, wolle. Heute wird erneut die Corona-Taskforce (Kanzleramt, Gesundheitsminister, Tourismus-und Innenministerium) am Ballhausplatz tagen.

Und eigentlich sollten die PCR-Tests nun fix kommen. Immerhin steigen die Infektionszahlen in ganz Europa und Österreich stark an und Reise-Cluster werden immer offensichtlicher.

Aber gestern signalisierte die ÖVP, dass sie an den Lockerungsplänen (siehe unten) festhalte und keine weiteren Verschärfungen wolle. Das Argument der Türkisen: Die Intensivstationen seien leer.    



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