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Weil Österreich zu langsam impft

Erste Firma schickt Angestellte zum Impfen nach Serbien

Weil man zu lange auf die Impfungen warten muss, werden heimische Firmen jetzt selbst tätig.

Österreichs Impf-Programm kommt weiterhin nicht in die Gänge. Bisher wurden bei uns erst 1.306.162 Menschen gegen Corona geimpft, gerade einmal eine halbe Million bekam den vollständigen Impfschutz.

Viele Firmen wollen jetzt nicht mehr länger warten, bis ihre Mitarbeiter an die Reihe kommen, sondern werden selbst tätig. Der Salzburger Kranbauer Palfinger lässt Schlüsselkräfte jetzt auch im Ausland impfen. Wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten, wurden 40 Mitarbeiter bisher in Serbien geimpft.

"Wir verlieren Aufträge"

"Wir verlieren mittlerweile Aufträge, die sich über die nächsten drei bis fünf Jahre erstrecken, weil unsere Mitarbeiter nicht vor Ort sein können", so Palfinger-Chef Andreas Klauser.

Man habe "in der Krise schon einige Dellen abbekommen". "Wir versuchen hier einfach unterstützend zusätzliche Maßnahmen zu setzen um bestmöglich agieren zu können", sagt Klauser zur Impfstoff-Eigeninitiative. ".

Es gehe ihm nicht darum, den nationalen Impfplan zu torpedieren. Mitbewerber aus Skandinavien könnten die Reisetätigkeit aus April bereits aufnehmen. Durch den Privaterwerb werde das heimische Vakzinkontingent nicht angegriffen. Es wären prinzipiell legale Privatkäufe.
  

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