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Coronavirus

Erstes Land führt Restriktionen gegen Impf-Verweigerer ein

Wer sich nicht impfen lässt, muss für seinen Krankenhauskosten selber aufkommen.

San Marino will hart gegen Impfverweigerer vorgehen. Der Kleinstaat am Apennin will Bürger, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, für die Kosten der Krankenhaus-Behandlung aufkommen lassen, sollten sie am Covid-19 erkranken, geht aus einem Vorschlag des Staatssekretärs von San Marino, Roberto Ciavatta, hervor.
 
Mit dem Vorschlag ist die Impfkommission des Instituts für soziale Fürsorge einverstanden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. San Marino will seinen Bürgern eine kostenlose Aniti-Covid-Impfung anbieten. Die Impfkampagne soll wie in Italien Mitte Jänner 2021 beginnen. Krankenhausbehandlungen sind in der kleinen Republik kostenlos.
 
Italien stellte am Sonntag seine Impfkampagne für seine 60 Millionen-Einwohner vor. In einer ersten Phase sollen rund 1,87 Millionen Menschen geimpft werden, darunter 15.000 Ärzte und Pflegepersonal. Die Werbekampagne steht unter dem Motto "Italien wird mit einer Blume wiedergeboren". Die Kampagne wurde von dem Architekten Stefano Boeri mitentwickelt.
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