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Die aktuellsten Zahlen

Fast 400 Corona-Neuinfektionen: Die Hälfte davon in Wien

In den letzten 24 Stunden gab es 395 neue Corona-Fälle. Alleine in Wien sind es 203 Fälle.

Zuletzt gab es am 3. April so viele Neuansteckungen in Österreich. Damals wurden 416 neue Fälle registriert. Damit stieg die Zahl seit gestern um 166 Infektionen. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  • Burgenland: 8
  • Kärnten: 4
  • Niederösterreich: 35
  • Oberösterreich: 57
  • Salzburg: 11
  • Steiermark: 24
  • Tirol: 49
  • Vorarlberg: 4
  • Wien: 203
Bisher gab es in Österreich 26.985 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (29. August 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 733 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 22.866 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 144 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 30 der Erkrankten auf Intensivstationen.
 
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Fast 400 Corona-Neuinfektionen: Die Hälfte davon in Wien
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203 Neuinfektionen in Wien

In der Bundeshauptstadt Wien mit etwas mehr als der Hälfte der binnen 24 Stunden in Österreich registrierten SARS-CoV-2-Infektionen (203 von 395; Anm.) wurden bis Samstagfrüh bisher insgesamt 7.777 positive Testergebnisse registriert. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle betrug unverändert 210. 5.841 Personen sind genesen, teilten die Wiener Behörden Samstagvormittag mit.
 
"Auch weiterhin verfolgt Wien eine strikte Test-Strategie. In der vergangenen Woche wurden in Wien durchschnittlich 3.565 Testungen täglich durchgeführt", hieß es in einer Aussendung. Im Sieben-Tages-Vergleich pro 100.000 Einwohner liege Wien mit der Anzahl an positiv Getesteten mit 39,5 hinter Wels (53,5), Innsbruck (44,7) und Kufstein (42,9).
 
Die täglich bestätigten Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 sind allerdings nur ein Aspekt. Freitagnachmittag hatte die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) die epidemiologische Auswertung für die vorangegangenen 13 Tage publiziert. Demnach ist die effektive Reproduktionszahl des Coronavirus - wieviele Menschen steckt im Durchschnitt ein Betroffener an - in Österreich für den Zeitraum von 14. bis 26. August auf 1,14 gesunken. Im vorangegangenen Vergleichszeitraum hatte sie noch 1,31 betragen.

Tägliche Steigerungsrate reduzierte sich

Auch die tägliche Steigerungsrate bei den Neuinfektionen reduzierte sich wieder auf geschätzte 1,4 Prozent. Zwischen dem 7. und dem 19. August war sie bei 9,9 Prozent gelegen. Für das Burgenland weist die Statistik in etwa eine Reproduktionszahl von zuletzt etwa 1,3 (ähnlich die Steiermark) aus, in Kärnten sind es etwa 0,8. Niederösterreich dürfte bei 1,2 liegen, ganz ähnlich wie Oberösterreich, Salzburg hingegen bei einem Pegel von um 1,0. Für Tirol ließ sich der Wert aufgrund technischer Probleme nicht errechnen. Vorarlberg hatte zuletzt eine Reproduktionszahl von etwa 1,0. Auch in Wien ging die Reproduktionszahl für SARS-CoV-2 auf etwa 1,2 zurück.
 
Die Reproduktionszahl gibt einen Hinweis über die Entwicklung der Verbreitung eines Krankheitserregers. Ein Wert von 1,0 würde einem Gleichbleiben der Situation - egal auf welchem Niveau - entsprechen. Werte unter 1,0 weisen auf eine rückläufige Tendenz hin.
 
Die Experten um AGES-Epidemiologin Daniela Schmid mit Fachleuten der TU Graz stellten zu der Entwicklung fest: "Die rückläufige beziehungsweise stabile Entwicklung der effektiven Reproduktionszahl von Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg und Wien ist auf eine Entspannung des Auftretens von Reise-assoziierten Infektionen zurückzuführen. Die Anzahl der täglich neudiagnostizierten Fälle befindet sich aber weiterhin auf einem erhöhten Niveau."


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