"Ernst zu nehmende Bedrohung"
Geheim-Bericht: Corona völlig außer Kontrolle
ÖSTERREICH kennt den Bericht der Ampel-Kommission. Die Fakten zeigen ein eindeutiges Bild:
- Die Sieben-Tage-Inzidenz der über 60-Jährigen liegt bereits bei über 1.000. Das heißt, dass ein weiterer massiver Anstieg in den Spitälern zu erwarten ist. Die risikoadjustierte Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Österreich - hier sind Impfquote, Testanzahl und Co eingerechnet - liegt bei 1.022,7.
- Für den 24. November wird das Erreichen der roten Linie in den Intensivstationen in Österreich erwartet.
- 80 Prozent der positiv Getesteten haben zum Testzeitpunk t bereits Symptome.
- Nur noch rund 35 Prozent der Fälle gelten als "abgeklärt".
Fazit: Die Pandemie ist in Österreich außer Kontrolle.
Empfehlung. Die Ampelkommission empfahl gestern nach ihrer Sitzung "regionale Lockdowns" in mehreren Bundesländern. Doch die Experten im Gremium gehen davon aus, dass selbst eine Impfpf licht für das Gesundheitspersonal -das sie begrüßen - nicht mehr ausreichen werde.
Lage in sieben Bundesländern bedrohlichst
Flächenbrand. Da nicht rechtzeitig regional gegengesteuert wurde -das Infektionsgeschehen explodiert in Wirklichkeit seit über zwei Wochen -, sieht man bereits einen Flächenbrand in ganz Österreich.
Die risikoadjustierte Sieben-Tage-Inzidenz in Oberösterreich (1.785,3) und Salzburg (1.578) ist nicht mehr kontrollierbar. Aber auch Tirol (1.434), Vorarlberg (1.144), Kärnten (1.016,2) und Niederösterreich (1.005,9) sind bereits im Lockdown-Bereich.
Die Steiermark ist mit 903,2 noch knapp darunter. Selbst das Burgenland hat sich von 386,3 auf 816,7 verdoppelt, Wien stieg von 236 auf 485.
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