Corona-Lockerungen

Geheim-Plan: Aus für Sperrstunde und Lockdown für Ungeimpfte?

Katharina Reich
© APA/GEORG HOCHMUTH
Auch in Österreich werden Öffnungen gefordert – trotz oder gerade wegen Omikron.
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Wien. Einmal ein Omikron-Gewitter – und dann ist es aus mit der Pandemie? Das scheint man in einigen europäischen Ländern so zu sehen. Von London über Paris und Dublin bis nach Malta – trotz teilweise astronomischer Inzidenzen (5.000 in Frankreich) werden die Maßnahmen dort zurück­genommen oder zumindest Öffnungen angekündigt.

In Österreich baut sich die Omikron-Welle auf. Noch sind die Spitäler nicht überlastet. Und so denkt so mancher in der Regierung schon an eine Öffnungswelle spätestens im Frühjahr. Dabei geht es in mehrere Richtungen.

  • Quarantäne. Die Wirtschaft fordert angesichts Hunderttausender Erkrankter, dass symptomlose Infizierte von daheim arbeiten. Kanzler Karl Nehammer griff das im Profil auf: Er will die Quarantäne „neu denken“ – dabei geht es um die Erhaltung kritischer Infrastruktur –, diesen Hintergedanken haben natürlich auch die Öffnungen in anderen Ländern.
  • Sperrstunden. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger will im Krisengremium GECKO Lockerungen beraten – im Gespräch ist laut ­ÖSTERREICH-Infos eine Auf­hebung der Sperrfrist als ­Zuckerl für die Impfpflicht.
  • Lockdown für Ungeimpfte. Da die Intensivstationen mit 193 Covid-Patienten unter der 200er-Grenze des Stufenplans der Regierung liegen, wird auch das Aus für den Lockdown für Ungeimpfte diskutiert – in den nächsten Wochen könnte er, falls die Lage weiter entspannt bleibt, aufgehoben werden.

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