Gipfel-Krimi um "Ost-Ruhe" - Bis 18. April?

Bis 18. April? - Kein Bundes-Lockdown

Gipfel-Krimi um längere "Ost-Ruhe"

Harter Poker heute im Kanzleramt. Es geht vor allem um den Lockdown im Osten. 

Das Land bleibt geteilt. Auch wenn praktisch alle Experten sowie auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober in ÖSTERREICH am Sonntag auf „harte Maßnahmen“ und damit auf einen bundesweiten Lockdown drängen. Kommen wird das nicht, wie ÖSTERREICH vor dem heutigen Länder-Gipfel im Bundeskanzleramt erfuhr. Die westlichen Länder lehnen das vehement ab – und werden das bei dem Treffen ab 13 Uhr auch kundtun.

Kein Bundes-Lockdown 

Auch Kanzler Sebastian Kurz hat sich – ebenfalls in ÖSTERREICH – auf regionale Maßnahmen festgelegt, Das heißt, dass eine knappe halbe Million Schülerinnen und Schüler in sechs Ländern heute wieder mit dem Präsenzunterricht beginnen – trotz steigender Corona-Zahlen. Gestern gab es 2.217 neue Fälle – vor allem OÖ war da erneut vorn dabei.

In Wien "brennt" es auf Intensivstationen

Wien, NÖ und Burgenland. Doch in den drei östlichen Ländern ist es noch dramatischer – statt Lockerungen ab 11. Aprilist längst von einer möglichen Verlängerung des Brutal-Lockdowns mit geschlossenen Schulen und Geschäften bis zum 18. Aprildie Rede.

Alarmstufe 8 in Wien

Sonntag stieg der Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen um weitere 10 auf 564 an – mit 224 Corona-Intensiv-Fällen in Wien befindet sich die Hauptstadt auf „Alarmstufe 8“, mehr geht nicht. Bürgermeister Michael Ludwig – er lässt sich zur Sitzung zuschalten – will sich die Meinung der Experten anhören: Es sei klar, dass es vorerst keine Öffnungen geben werde.
Krach wird es aber auch geben: Der Burgenländer Hans Peter Doskozil kommt selbst zum Gipfel.

Und er hat bereits Kurz attackiert. Doskozil fordert weiter bundesweite Maßnahmen. 

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten