Coronavirus

Impf-Streit um AstraZeneca

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In Deutschland entwickelt sich AstraZeneca zum Ladenhüter. Hier gibt es Konflikte um den Impfstoff.

Wien. Ab kommender Woche wird zur Hälfte mit AstraZeneca geimpft werden. Der Pfizer- und Moderna-Impfstoff muss bekanntlich für über 65-Jährige aufgehoben werden, da der Vektorimpfstoff in Österreich nur bis 64 Jahren verwendet wird.
 
Das gefiel aber Ärzten in der Steiermark, in Salzburg und Wien nicht. Sie wollen lieber den mRNA-Impfstoff, der mit einer Wirksamkeit von bis zu 95 Prozent ausgewiesen wird, während dies bei dem britisch-schwedischen Vektorimpfstoff nur zu 62 bis 70 Prozent der Fall sei. Aber: Auch AstraZeneca verhindert schwere Verläufe bei den bisherigen Virestämmen.
 
Daher werden niedergelassene Ärzte und ihre Ordinationen künftig mit diesem Impfstoff immunisiert werden.
 

Sorge wegen Nebenwirkungen bei AstraZeneca

 
Kliniken. Das Wiener AKH startete eine Petition gegen das konkrete Vakzin. Innerklinisches Personal erhalte von Wien künftig mRNA-Impfstoffe. In Deutschland wird AstraZeneca bereits zum Laden­hüter. Nur jede 11. Dosis wird dort verimpft. In Österreich wird seit vergangener Woche damit geimpft. Ab 22. Februar werden sogar mehr Menschen mit AstraZeneca als mit Pfizer und Moderna immunisiert werden, da die Lieferungen der US-Impfstoffe nach wie vor stocken.
 
Sorgen um Nebenwirkungen bei AstraZeneca haben Experten keine. Auch bei den übrigen Impfstoffen könne man Fieber und Schüttelfrost kriegen.
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