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Ein Freund des Bundeskanzlers liege im Spital

Kurz ganz privat über Corona: "Auch Eltern und Freundin nervt es"

Normalerweise hält sich Bundeskanzler Sebastian Kurz über sein Privatleben eher bedeckt. Jetzt zeigte er sich in einem Live-Video auf Instagram überraschend emotional.

"Es bleibt uns allen nichts über, als dass jeder versucht, einen Beitrag zu leisten und jeder versucht, sich im Großen und Ganzen an die Regeln zu halten." Eine Aussage wie diese hat man in unterschiedlichen Worten schon mehrfach von Bundeskanzler Sebastian Kurz gehört. Aber das aktuellste Zitat des Kanzlers entstammt einem Talk, der für Kurz doch sehr ungewöhnlich ist: Denn er äußerte es in einem Instagram-Livestream im Gespräch mit Peter L. Eppinger und wurde dort ungewohnt persönlich.

Kurz auch genervt von Corona

Sebastian Kurz betont dort, dass auch sein privates Umfeld mit der Corona-Situation kämpft: "Wenn ich mit meinen Eltern rede: die nervt es. Wenn ich mit meiner Freundin spreche: die nervt das." Der Bundeskanzler habe daher "volles Verständnis" für jene, die der Pandemie überdrüssig seien. "Mir geht es persönlich nicht anders." Aber: "Wenn sich niemand an die Regeln hält, würde einfach unser System kollabieren."

Freund im Spital

Ungewohnt emotional spricht der Bundeskanzler auch über einen Freund, der an Corona erkrankt sei. Dieser habe bereits am Vortag am Telefon schlecht geklungen, am heutigen Mittwoch befände er sich bereits im Spital. Er habe ein "schlechtes Gewissen" beim Gespräch mit dem Erkrankten gehabt, "weil ich das Gefühl hatte, er ringt bei jedem Satz nach Luft."

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