Lockdowns haben fast keine Todesfälle verhindert

Coronavirus

Lockdowns haben fast keine Todesfälle verhindert

Die Lockdowns in der ersten Corona-Welle hatten fast keinen Effekt auf die Zahl der Corona-Toten.

Als im Winter 2020 die Corona-Pandemie ausbrach, setzten praktisch alle westlichen Länder auf einen harten Lockdown. Eine neue Meta-Analyse der renommierten Johns Hopkins Universität zeigt nun aber deutlich: Diese Lockdowns hatte fast gar keinen Effekt auf die Anzahl der Corona-Toten.

Lockdowns hatten keine Wirkung auf Mortalität

Konkret kommen die Wissenschaftler zum Ergebnis, dass durch Lockdowns die Todesrate nur um 0,2 Prozent gesenkt wurde. Das Urteil der Forscher fällt deswegen auch vernichtend aus: „Die Wirkung von Lockdowns ist gering bis nicht existent. Abriegelungsmaßnahmen sind unbegründet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgeschafft werden.“

 

  

 

Gleichzeitig hätten die drastischen Maßnahmen dazu geführt, dass "die Wirtschaftstätigkeit verringert, die Arbeitslosigkeit erhöht und die Schulbildung verringert“ wurden. Zudem hätten Lockdowns auch in mehreren Ländern politische Unruhen ausgelöst.

Die Studie kommt zudem zu dem Ergebnis, dass Schulschließungen die Sterblichkeitsrate um 0,1 Prozent gesenkt haben, Grenzschließungen hingegen hatten gar keinen Effekt.