Krankenhaus-Tote

US-Studie

Neuer Alarm: Virus bleibt länger als gedacht in der Luft

Auch in Krankenhauskorridoren konnten Spuren des Virus nachgewiesen werden. 

Das Coronavirus bleibt länger als gedacht in der Luft. Zu diesem Ergebnis kommt nun eine neue Studie der University of Nebraska. Demnach bleibt das Virus auch dann in der Luft verweilen, wenn sich der Patient nicht im Raum befindet. 
 

Spuren in Korridoren und Zimmern

Die US-amerikanischen Wissenschaftler fanden in 11 untersuchten Räumen, in denen schon lange kein Patient mehr war, Spuren des Coronavirus. Solche wurden auch in  Krankenhauskorridoren außerhalb der Patientenzimmer festgestellt. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass sich das Virus einige Stunden in der Luft hält. Dies bedeute aber nicht, dass man sich automatisch in solchen Räumen mit dem Coronavirus anstecke. 
 
© AFP
Neuer Alarm: Virus bleibt länger als gedacht in der Luft
 
Die an der Studie beteiligten Forscher  fordern daher, dass Mitarbeiter  im Gesundheitswesen besser geschützt und mehr Schutzbekleidung bereitgestellt werden muss. „Studien wie diese sind erforderlich, um die richtigen Vorsichtsmaßnahmen für Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Ersthelfer und andere, die sich um die Kranken kümmern und diese Pandemie bekämpfen, zu verstehen", sagte Co-Autor Joshua Santarpia.  „Diese fortlaufende Arbeit wird unser Verständnis weiter verbessern und dazu beitragen, Wege zur Verbesserung der Sicherheit bei der Versorgung von Patienten mit dieser Krankheit zu finden“.
 
© APA/AFP/MIGUEL MEDINA
Brescia Quarantänestation Coronavirus Italien
× Brescia Quarantänestation Coronavirus Italien
 
Die WHO weist weiterhin darauf hin, dass das Virus durch eine Tröpfcheninfektion durch Husten oder Niesen übertragen wird. 


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