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"Wir machen, was wir noch schaffen"

Contact Tracing in der Stadt Salzburg im Notbetrieb

Hälfte des 40-köpfigen Teams nach positivem Coronatest einer Mitarbeiterin in Quarantäne - Sprecher: ''Wir machen, was wir noch schaffen''

Salzburg. Das Contact Tracing in der Stadt Salzburg kann seit Dienstagnachmittag nur mehr im Notbetrieb erfolgen: Eine Mitarbeiterin des 40-köpfigen Teams ist positiv auf Corona getestet worden, damit müssen ab sofort etwa 20 Kollegen in Quarantäne und fallen in nächster Zeit aus, und das bei stark steigenden Fallzahlen. "Wir machen, was wir noch schaffen", sagte Karl Schupfer, Sprecher der Stadt Salzburg, gegenüber der APA.
 
Konkret bedeute dies, dass zumindest alle neu positiv getesteten Personen kontaktiert und abgesondert werden sollen, sagte Schupfer. Als zweiten Schritt versuche man, auch möglichst viele Kontaktpersonen der 1. Kategorie zu ermitteln und zu kontaktieren. "Hier müssen wir schauen, was noch geht." Die Ausforschung der Kontaktpersonen der 2. Kategorie "werden wir aber derzeit wahrscheinlich nicht schaffen", so der Sprecher.
 
Die infizierte Mitarbeiterin hatte am Sonntag noch gearbeitet, aber im Lauf des Tages das Büro der Contact-Tracer wegen leichter Symptome verlassen. Heute Nachmittag lag dann das Testergebnis vor. Wo sich die Kollegin angesteckt hat, sei derzeit nicht bekannt. "Wir wissen es nicht, ob es in der Arbeit oder auch wo anders war." Da derzeit alle Mitarbeiter in einem großen Raum - dem Sitzungszimmer des Gestaltungsbeirates - arbeiten, sei die Zahl der Kategorie-1-Kontaktpersonen so groß, obwohl dort strengste Sicherheitsvorkehrungen wie das Tragen von Schutzmasken oder vorhandene Trennwände herrschten, sagte Schupfer.
 
Auf die heutige Ausschreibung zur Aufstockung des Teams haben sich laut dem Sprecher bereits über 50 Interessierte gemeldet. Diese müssten aber erst auf ihre Eignung getestet und dann natürlich eingeschult werden. "Aber wir hoffen, dass wir die Lücke bald auffüllen können."
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