Oberösterreich meldet erstmals britisch-südafrikanische Variante

Corona-Mutation

Oberösterreich meldet erstmals britisch-südafrikanische Variante

In Oberösterreich hat der Krisenstab am Dienstag erstmals das Auftreten der britisch-südafrikanischen Virus-Variante gemeldet.  

In Linz wurde erstmals die britisch-südafrikanische Variante (B.1.1.7 mit E484K-Zusatz) nachgewiesen. Das verstärkte Auftreten dieser Virusform war der Grund für die Ausreisetestpflicht in Tirol.

Erkrankt vor drei Wochen

Nachgewiesen wurde die Variante von der AGES bei einem Corona-Fall in Linz. Die Erkrankung liege bereits drei Wochen zurück. Die Person sei asymptomatisch gewesen und mittlerweile wieder genesen. Es seien keine weiteren Maßnahmen erforderlich, hieß es in einer Aussendung.

Über 93% Mutationen 

In der Kalenderwoche 13 (Karwoche) wurde von der AGES bei allen in Oberösterreich durchgeführten positiven PCR-Tests ein Mutationsanteil von 93,1 Prozent festgestellt. Aktuell gibt es neun bestätigte und elf Verdachtsfälle hinsichtlich der südafrikanischen Mutation.

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