Nur rund 3.000 Erstimpfungen pro Tag
Schlusslicht in der EU: Wir sind Impfschnecken
Wien. Impfstoffe gibt es mittlerweile in Österreich mehr als genug. Aber: Die Impfbegeisterung scheint – trotz steigender Infektionszahlen – äußerst überschaubar zu sein.
Impfschnecke
Im Vergleich zu anderen West- oder Süd-EU-Staaten ist Österreich mit einer Rate von rund 56 Prozent vollständig Geimpften die Impfschnecke schlechthin (siehe Grafik). Nur die Schweiz und einige osteuropäische Staaten liegen hinter uns.
Nur rund 3.000 Erstimpfungen pro Tag
In den vergangenen Tagen wurden – obwohl es mittlerweile Impfbusse als auch Hausarzt-Impfungen gibt – nur rund 3.000 Erstimpfungen pro Tag verabreicht.
In den letzten sieben Tagen waren es pro Tag – zwei Drittel waren Zweitstiche – knapp 21.000. Experten sind sich einig, dass diese Impfquote bei stark steigenden Zahlen nicht ausreichen wird, um die Spitäler ausreichend zu schützen.
Bundesländer kommen nicht mehr vom Fleck
Impfquote. Das Burgenland hat mit knapp 64 Prozent vollständig Geimpften die höchste Impfquote. Allerdings bewegt sich auch dort kaum noch etwas. Niederösterreich erreicht 60 Prozent. Oberösterreich liegt nur bei 52,6 %, Kärnten und Salzburg bei je 53,5 %.
Wien ist in den letzten Tagen vom zweitletzten Platz ins Mittelfeld vorgerückt – mit 54,5 Prozent. Aber: Von den 12- bis 15-Jährigen sind nur rund drei Prozent vor dem Schulstart geimpft.
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