keine Maskenpflicht in Schulen mehr

coronavirus

Schulstart: Diese Regeln gelten jetzt

Mit einer dreiwöchigen "Sicherheitsphase" beginnt heute in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland für rund 490.000 Kinder und Jugendliche das neue Schuljahr – und zwar mit einigen Änderungen.

Mit dem heutigen Tag beginnt für die Schüler in Ost-Österreich wieder der Ernst des Lebens. Für Bildungsminister Faßmann hat der Präsenzunterricht diesmal "oberste Priorität". 

Nicht ganze Klasse in Quarantäne

So spricht sich Faßmann dafür aus, bei einem positiven Coronatest nicht die ganze Klasse in Quarantäne zu schicken. „Unsere Gurgelstudie hat gezeigt, dass Cluster in Klassen die Ausnahme bilden. Wir haben mit flächendeckenden PCR-Tests an allen Schulen, mit dem Abwasser-Frühwarnsystem und zahlreichen Impfangeboten ein umfangreiches und europaweit einzigartiges Sicherheitskonzept geschaffen.“

Dreiwöchige "Sicherheitsphase"

Der Schulstart soll zunächst mit einer dreiwöchigen Übergangsphase starten, in der für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei Coronatests pro Woche durchzuführen – einer davon muss ein PCR-Test sein. Getestet werden kann an der Schule, alternativ können Zertifikate anderer befugter Teststellen gebracht werden. Außerhalb der Klasse müssen Schüler eine Maske tragen.

Eltern brauchen 3G-Nachweis

Eltern können Kinder wie gewohnt in die Schule bringen – allerdings müssen sie einen 3G-Nachweis vorzeigen und im Schulgebäude eine Maske tragen. 

Laptops,Tablets & Ethikunterricht

Doch auch abseits der Corona-Maßnahmen gibt es Änderungen: 150.000 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufen werden mit Laptops und Tablets ausgestattet. Faßmann: „Das ist die größte Investition in den digitalen Bildungsbereich, die es je gegeben hat. Wir bringen nicht nur die Endgeräte an die Schulen, sondern gestalten damit auch den Unterricht völlig neu.“

Im neuen Schuljahr wird außerdem das Pflichtfach Ethik ab der 9. Schulstufe für alle eingeführt, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Die Religionsgemeinschaften haben sich zudem selbst verpflichtet ethische Fragen auch in die Lehrpläne des Religionsunterrichts aufzunehmen.