Ski-Lockdown: Söder lobt Österreich

"Sicherheit geht vor"

Ski-Lockdown: Söder lobt Österreich

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält Österreichs neue Corona-Regeln für ''richtig und verständlich''. 

München. Die geplanten, neuen Corona-Regeln in Österreich bezüglich Wintertourismus bis zum Ende der Weihnachtsferien bewertet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als "richtig und verständlich". Der CSU-Chef twitterte am Mittwoch zudem: "Auch wenn es schwer fällt: Sicherheit geht vor. Die Ferien dürfen nicht zu einem Risiko werden." Spätestens ab Mitte Dezember gibt es Einschränkungen für Einreisende aus Staaten mit einer 14-Tages-Inzidenz von mehr als 100 (pro 100.000 Einwohner).

Sie müssen zehn Tage in Quarantäne und können sich nach fünf Tagen freitesten. Die Quarantäne-Pflicht gilt nur für die Einreisenden, nicht für deren Familienmitglieder, auch wenn sie im gleichen Haushalt wohnen. Gastronomiebetriebe und Hotels müssen zudem bis 6. Jänner geschlossen bleiben, ein praktisches Wintersport-Aus für viele Touristen in Österreich. Für Pendler etc. wird es Ausnahmeregelungen geben. Die Regelung wird bis zum 10. Jänner gelten, hier zielt man vor allem auf das orthodoxe Weihnachtsfest am 7. Jänner ab.

Skilifte in den bayerischen Wintersportgebieten geöffnet?

Bisher äußerte sich Söder nicht dazu, ob Skilifte in den bayerischen Wintersportgebieten in den Weihnachtsferien geöffnet sein werden. Fest steht bisher nur, dass im Rahmen des verlängerten Teil-Lockdowns die Anlagen bis einschließlich zum 20. Dezember geschlossen bleiben.

Die Öffnung der Skigebiete im heurigen Corona-Winter ist europaweit höchst umstritten. Während Österreich, Tschechien und Slowenien die Skilifte in Betrieb gehen lassen wollen, stemmen sich Italien und Deutschland dagegen. Sie befürchten ein Emporschnellen der Infektionszahlen etwa durch Menschenansammlungen in den Gondeln und bei den Liften.

Knapp vor Weihnachten wird es zu Beschränkungen der Wiedereinreise nach Österreich kommen. Alle Länder, die bei der 14-Tage-Inzidenz einen Wert höher als 100 verzeichnen, werden als Risiko-Gebiet eingestuft. Personen, die aus einem dieser Gebiete einreisen, müssen sich zehn Tage in Quarantäne begeben. Derzeit sind davon alle Nachbarländer betroffen. Nach fünf Tagen kann ein PCR-Test gemacht werden, um die Quarantäne zu beenden, sobald ein negatives Testergebnis vorliegt.

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