Strenge Regeln für CorOstern

Kurz plant Feiertags-Beschränkungen

Strenge Regeln für CorOstern

Warum jetzt regionale Beschränkungen und Verschärfungen zu Ostern geplant sind.

Wien. Am Montag wollen Kanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober erneut mit Experten, Bundesländern und Opposition beraten. Während Fachleute und SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner vor steigenden Spitalszahlen warnen, drängen einige Landeshauptleute und die Wirtschaftskammer auf Lockerungen.

Dabei könnte – laut Insidern – ein „Kompromiss“ rauskommen: Weitere Lockerungen seien nicht möglich. Möglich wäre aber, dass in Bundesländern mit einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 200 die Außen-Gastronomie aufmachen könnte. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, wo die Neuinfektions- und Hospitalisierungsraten steigen, jedenfalls nicht.

Nur 2 andere Haushalte für Familienfeiern

Plan: Sorge bereiten den Experten zudem die Osterfeiertage. Noch ist der Grad der Durchimpfungsrate (knapp 5 Prozent) viel zu gering. Das heißt, man befürchtet generationenübergreifende Ansteckungen während Familien­feiern. Möglich wäre eine Kontaktbeschränkung auf zwei Haushalte. Aber auch großzügigere Regeln für frisch Getestete werden angedacht.

Regionale Lockdowns als Ausweg?

Länder: Auch zu Ostern könnte es regionale Unterschiede geben: Bezirke / Bundesländer unter einer Inzidenz von 200 könnten mehr Spielraum erhalten. Bezirke über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 400 müssten hingegen in einen Lockdown mit Aus­reisetests. Was in Kürze ­bereits rund zehn Bezirke betreffen könnte. Mittels Zonen-Modell würde Kurz versuchen wollen, einen neuerlichen Lockdown zu verhindern. Immerhin hat er nun die Parole „mit dem Virus leben“ ausgegeben. Der Gesundheitsminister dürfte diesmal eher für härteres Gegensteuern sein als der Kanzler.

Längere Schulferien als Plan kaum durchsetzbar

Schulen: Angedacht wird von Teilen der ÖVP, die Osterferien um eine Woche zu verlängern. Immerhin steigen die Schul-Cluster. Das wäre aber wohl kaum als einzige Verschärfung möglich. Kurz hat sich als rote Linie 6.000 Neuinfektionen im Wochenschnitt gegeben. Derzeit liegen wir bei 2.800. 



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