Trotz Corona-Krise: Kurzarbeit in Krankenhäusern

Zu geringe Auslastung

Trotz Corona-Krise: Kurzarbeit in Krankenhäusern

Trotz Corona-Krise sind derzeit nur wenige Betten belegt. 

Die Krankenhäuser spielen bei der Bewältigung der Corona-Krise eine entscheidende Rolle. Um möglichst viele Krankenhausbetten für Covid-Patienten freizumachen, wurden viele nicht unbedingt erforderliche Operationen abgesagt bzw. verschoben. Dies betrifft unter anderem auch Privatkliniken, die derzeit nur wenig ausgelastet sind. Einige dieser Krankenhäuser mussten nun sogar Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken.
 

Auch medizinisches Personal betroffen

„Wir haben nur eine Auslastung von 30 Prozent“, berichtet Annette Leja, Geschäftsführerin des Sanatorium Kettenbrücke zum ORF.  Das Innsbrucker Krankenhaus musste deshalb 60 Angestellte in Kurzarbeit schicken. Davon betroffen ist vor allem die Administration, aber vereinzelt auch das medizinische Personal. 
 
Noch alarmierender ist die Situation in der Privatklinik Hochrum, wo 200 der insgesamt 250 Mitarbeiter derzeit in Kurzarbeit sind. Das Sanatorium in der Nähe von Innsbruck wurde zuletzt deshalb bekannt, weil sich zahlreiche internationale Sport-Stars in Hochrum operieren ließen.
 
Keine Kurzarbeit gibt es hingegen in den öffentlichen Krankenhäusern, obwohl auch hier der Großteil der Betten derzeit nicht belegt ist. Auf der Innsbrucker Klinik wurden die Mitarbeiter aber gebeten, Urlaub und Überstunden abzubauen, in einigen Bezirkskrankenhäusern wurden Angestellte vom Dienst freigestellt.   


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