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Neue Hinweise

Schleppten Urlauber die Südafrika-Mutation ein?

Tiroler sollen Silvester in Südafrika verbracht und sich dort infiziert haben.

Wo die Verbreitung der südafrikanischen Corona-Variante im Tiroler Bezirk Schwaz ihren Ausgang genommen hatte, hat zunächst noch nicht geklärt werden können. Laut einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Dienstagsausgabe) ergab sich jedoch ein neuer Verdacht. Demnach könnten Zillertaler, die über Silvester in Südafrika waren, die Mutation nach Österreich eingeschleppt haben.

Quarantäne gebrochen?

Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes, bestätigte gegenüber der APA diesen Verdacht. Näheres könne er dazu aber noch nicht sagen. Die Behörden würden den Hinweisen derzeit nachgehen. Es sei "Gegenstand von Erhebungen", so Rizzoli. Laut der "TT" dürften die Tiroler nach ihrer Rückkehr offenbar die Quarantäne nicht eingehalten und so die Infektionskette ausgelöst haben. Eine Bestätigung gab es jedoch auch hiefür nicht.
 

29 Personen bei Massentests positiv getestet

Bei den PCR-Massentests im Tiroler Bezirk Schwaz, die aufgrund der Entdeckung der südafrikanischen Coronavirus-Variante im Bezirk durchgeführt werden, haben sich bis Montagnachmittag über 3.000 Menschen angemeldet. 2.534 Tests wurden seit Sonntag in den drei Teststraßen in Schwaz, Mayrhofen und Fügen durchgeführt, wobei 29 Tests ein positives Ergebnis hervorbrachten, teilte das Land mit.
 
Bisher wurden in Tirol sieben Fälle der südafrikanischen Virusmutation bestätigt. Fünf davon im Bezirk Schwaz, sowie jeweils ein Fall im Bezirk Innsbruck-Stadt sowie im Bezirk Innsbruck-Land. Außerdem wurde vermutet, dass es Verbindungen zu einem Cluster im Altenwohnheim Münster, der am Montag auf nunmehr 18 Fälle angewachsen ist, sowie zu Infektionen im Bezirkskrankenhaus Schwaz gibt.
 
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