Astrazeneca Impfung

Laut Gesundheitsministerium

Weitere 26.400 Dosen AstraZeneca in Österreich angekommen

Gesundheitsministerium erwartet keine Lieferschwierigkeiten bei Johnson & Johnson.

Wien. Die für vergangene Woche vorgesehenen 26.400 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs sind am Montag in Österreich angekommen. Das bestätigte das Gesundheitsministerium auf APA-Anfrage. Das Ressort ging davon aus, dass - nach derzeitigem Stand - der Lieferplan nun eingehalten wird.

Diese Woche kommt es dabei allerdings noch einmal zu Verzögerungen. Die vorläufig bestätigten 64.800 Dosen werden voraussichtlich erst am Sonntag (18. April) verschickt und somit erst in der nächsten Woche eintreffen.

Die versehentliche Kontamination von 15 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson (J&J) wird indes keine Auswirkungen auf die Lieferung nach Österreich haben. Die für diese Woche Johnson & Johnson voraussichtlich zusagten 16.800 Dosen sollten ebenso eintreffen wie jene 31.200, die für die Kalenderwoche 17 erwartet werden.

Für Regierungsziel 43.000 Erstimpfungen pro Tag nötig

Die vorige Woche hat - nach drei schwachen Wochen - einen neuen Impfrekord gebracht: mit 331.581 wurden so viele Corona-Schutzimpfungen registriert wie noch nie. Verantwortlich dafür war auch die zweite Runde der Sonderimpfaktion im Tiroler Bezirk Schwaz. Im Lauf des heutigen Tages dürfte außerdem die Zahl von 1,5 Millionen Geimpften überschritten werden. Für das von der Regierung ausgerufene Impfziel ist aber eine deutliche Steigerung auf 43.000 Erstimpfungen pro Tag nötig.

Bis inklusive Sonntag wurden 2,1 Millionen Impfdosen an 1,49 Millionen Menschen verabreicht. Damit haben 16,8 Prozent der Bevölkerung zumindest ihren ersten Stich erhalten. Das entspricht 19,2 Prozent der derzeit impfbaren Einwohner ab 16 Jahren. Am Höchsten ist die Durchimpfungsrate bei den über 85-Jährigen, wo 65,3 Prozent zumindest eine und 54,7 Prozent bereits die zweite Dosis erhalten haben. Dahinter folgen die über 75-Jährigen (59,8 Prozent Erstgeimpfte) und die über 65-Jährigen (29,7 Prozent).

Zur Erreichung des von der Regierung ausgerufenen Ziels, bis Ende Juni zumindest zwei Drittel der Bevölkerung eine erste Dosis zu verabreichen, ist allerdings eine deutliche Erhöhung der Schlagzahl nötig. Insgesamt haben vorige Woche nämlich 203.725 Personen ihre erste Impfung erhalten, also durchschnittlich 29.103 pro Tag. Bei dieser Geschwindigkeit würde das Impfziel erst im August erreicht. Nötig wären knapp 43.000 Erstimpfungen pro Tag.



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